Hüpfburgaktionismus

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In 25 Tagen geht mein Weltreiseauftaktflieger und irgendwie verbringe ich die Tage derzeit mit allerhand spaßgeschwängerten Nebenbaustellen. Eigentlich sind da allerhand Dinge, die es zu erledigen gilt: Kleiderschrank auszuräumen, Kartons besorgen, Probepacken, Notfallliste erstellen, Ausweise einscannen, Kameraversicherung abschließen.

Stattdessen fühlen sich die letzten Tage an wie ein großer Kindergeburtstag. Derzeit springe ich nur reizüberflutet in der Hier-und-Jetzt-Hüpfburg rum, stehe mit Bier und Melancholie auf einem Gisbert zu Knyphausen Konzert im Gloria, halte die Zeit mit fundamentalen Freunden an, besuche die verstreute Familie, melde mich als letzter Mensch auf dieser Erde bei Facebook an, beginne zu Twittern und bestelle aufblasbare Palmen und Aloha-Ketten für die Abschiedsparty.

Es sind also elementare Meilensteine der Weltreiseplanung, die ich da derzeit abarbeite. Und genau das war die Absicht hinter dem gemütlichen Zeitfenster zwischen letztem Arbeitstag und Weltreisestart. Für ein paar Wochen kann ich mich den Dingen widmen, zu denen ich vorher viel zu selten kam und auf die ich bald lange Zeit verzichten muss. So, und jetzt werden erstmal Hula-Ketten für die Abschiedsparty bestellt.

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One thought on “Hüpfburgaktionismus”

  1. Hey Siolita… back from Finland kann ich das mit den spaßigen Nebenschauplätzen nur bestätigen 🙂 Macht eindeutig mehr Laune als Kisten packen! Viel Spaß weiterhin auf der Hüpfburg und mit den Hula-Ketten.

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