intercontinental hearts

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Bisher hat Reisen fast immer auch eines bedeutet: Man wirft sich an Orte und in Situationen, in denen man Unbekannten begegnet. Und so schnell man mit ihnen in tiefen Gesprächen versinkt, so schnell kann der Sand in der Uhr auch schon wieder durchgerieselt sein und man bewegt sich auf dem Radar wieder in entgegen gesetzte Richtungen.
Diese Reise ist anders.

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Diesmal ist es anders. Diesmal ist das Wetter egal. Diesmal sind Sehenswürdigkeiten egal. Diesmal ist man nicht Reisende. Diesmal ist man Freundin. Man will also einen guten Eindruck machen, den unsichtbaren Parcour erfolgreich meistern. Gleichzeitig fällt man dadurch aber auch in kleine Orte und hört so wunderbare Geschichten und Erinnerungen, dass einem das Herz in der Brust glüht. Man versteht besser. Man sieht Dinge, die man vorher nicht gesehen hat. Man versteht das grosse Ganze und verliebt sich noch mehr. Nach gefühlten drei Stunden in Eatonville will ich dort leben. Die Menschen umarmen einen mit ihrem Humor und ihrer Gastfreundlichkeit. Ich gehöre zu ihr also gehöre ich zu ihnen. Und ich beginne nicht mehr weg zu wollen. Das kennt man nun schon.

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Diesmal ist es nur doppeltes Leiden wenn ich so neben mich schiele. Das wird wohl immer so sein jetzt. Das steht im Kleingedruckten. Des einen Heimweh ist des anderen Fernweh. Im besten Fall. Einer hat immer Heimweh. Im schlimmsten Fall. So ist das wohl, wenn sich zwei von verschiedenen Kontinenten auf einem dritten treffen und sich zusammentun. Zum Glück sind wir Reisende. Dreht man das Heimweh um, wird immer das Fernweh verwegen von der anderen Seite der Münze grinsen. Los ist also immer was. Und das wird es auch in Zukunft sein.

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Diese Reise drehte sich um Erinnerungen, Heimweh und Rückkehr. Die Menschen sind diesmal der Eiffelturm, die Freiheitsstatue, das Taj Mahal. Das Video? – Diesmal so sehr persönliches Einweckglas wie auch Hommage an die Liebe:

Usa2014 from quadratur der reise on Vimeo.