Australia – the video

Gepostet von am Okt 1, 2012 in Australien, Orte | Keine Kommentare

Sydney Opera, Bondi Beach, Townsville, Brisbane, Cape Tribulation, Magnetic Island, Surfers Paradise, Byron Bay, Nimbin. – Man könnte so manches über all diese Orte sagen. Und irgendwie käme das auf einem Reiseblog gar nicht so unerwartet. Und nicht zum ersten Mal steht die Frage im Raum: Warum schreibt dieses Blogkind nicht einfach nur Tipps zu den Orten, an denen sie war? Und warum zieht sie sich stattdessen immer wieder das Herz aus dem Brustkorb und legt es, nicht einmal zum eigenen Schutz hinter Vitrinenglas, hier auf den Blog? – Die, zugegeben, bessere Frage. Und es ist nicht so, dass ich nicht schon einmal daran gedacht habe hier eine Mauer aus Panzerglas einzuziehen. Man scheitert nur immer wieder bei jedem Beitrag daran. Und das aus Überzeugung.

Dieser Blog ist kein verdammtes Reisemagazin. Und für jeden Eintrag gibt es im Grunde nur ein Gesetz: das Herz soll wie ein Schwamm ausgewrungen werden. Ohne Herz ist das alles doch nur der Buchrücken des Lonely Planet. Das hier ist kein Wandteppich, auf dem nie barfuß rumgesprungen wird, es ist kein Süßstoff sondern Zucker und schon gar nicht ist das hier Malen nach Zahlen. Dieser Blog sollte immer eine pure Hand voll Reis sein, der durch die Finger rieselt und kein Tütenreis mit Perforationsfolie. Und so absurd es sich für einen Reiseblog anhören mag: Es geht hier nicht ums Wo, es geht ums Wie. Ja, das ist ein Herz, das hier immer wieder offen hingelegt wird, mein einziges. Aber man kann nicht anders. Und will auch nicht.

In den vergangenen vier Wochen ist das Herz in Gesellschaft von Familie gereist. Und irgendwie hebelt das alle Konzentration auf Sehenswertes und Superlatives noch mehr aus. Familie macht Orte egal weil sie Eindrücke multipiziert. Insofern hätten die folgenden fünf Minuten durchaus nur auch aus drei Menschen bestehen können. Aber mit seinen Hippies, Koalas und Delphinen hat Australien es doch noch geschafft, unvergessen zu bleiben. Deticated to my sister. Loved it to share one month of this trip with you.

english
Sydney Opera, Bondi Beach, Townsville, Brisbane, Cape Tribulation, Magnetic Island, Surfers Paradise, Byron Bay, Nimbin. – There are some things i could write about these places. And somehow it wouldn’t be surprising if i did so, because this is a travel-blog. And not for the first time there is the question asked: Why does this travelkid not just give some advices for the places? And why is she always putting her heart in between every line of each entry, not even thinking of saving her heart behind bulletproof-glass? – Well, not that i never thought about keepin more distance in my entries. But the way i do it, is the way it feels right.

This blog is no f*ing travel-magazine. And there is only one law for each entry: the heart should be wrung out like a sponge. Without a heart it all would just be the spine of a loney planet. But this is no tapestry, on which nobody ever jumps around barefoot, it’s no sweetener – it’s sugar. This blog always should be a hand full of rice and no boil-in-the-bag rice. And it may sound absurd, but it’s not about „where“ it’s about „how“.

During the last four weeks this heart was surrounded by family. And somehow that made me concentrate less on sights and superlatives. Family makes places equal because impressions are multiplied. That’s the reason why the next five minutes could easily just show three people. But with its hippies, koalas and dolphins even Australia became kind of unforgetable. Deticated to my beloved sister. Loved it to share one month of this trip with you.

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