Dubai – Ein Architekturporno

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Man kann in Dubai einen Tag ganz herrlich im ersten Einzelzimmer der Weltreise verbringen. Vor allem wenn dort ein dekadentes Doppelbett steht und die Müdigkeit mit Gewichten an den Augenlidern zieht. Und nur das über Lautsprecher hörbare Gebet in der nebenan stehenden Moschee zieht einen aus dem Schlaf.

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Man kann den Tag in Dubai aber auch mit Sha verbringen. Der kutschiert einen dann quer durch Dubai, zeigt einem die höchsten Hochhäuser, spendiert zwischendurch Chai und zeigt einem, wo die traditionellen Wassertaxen fahren.
Dubai ist seltsam. Einerseits steht man völlig geflasht auf dem Burj Khalifa, sieht die Wüste drumherum und glaubt, der Mensch kann alles erreichen, wenn er nur den Willen (und Geld) hat. Gleichzeitig trieft diese Stadt mit ihren Superlativen vor gebohnerter Dekadenz und übt sich mit ihrer Skihalle mitten in der Wüste in Umweltschutz belächelnder Jahreszeitenignoranz. Dubai ist ein Architekturporno. Hier toben sich die Architekten dermaßen gesetzlos aus, dass man sich wundert, dass die Schwerkraft noch nicht das Handtuch geworfen hat.

4 Gedanken zu „Dubai – Ein Architekturporno“

  1. Aber echt ey! Ja, manchmal ist die erste Eingebung die richtige. Dubainesen klingt ja auch zu abgefahren! Hoffe, du warst schon ein Unbehaun-Eis für mich essen?!

  2. Treuloses Pack. Andererseits Waldmeistereis klingt schon nice, frei von Essenzen isses aber sicher nicht!
    Na das sieht doch ganz stark aus. Dann dir noch viel Spaß und vor allem Wind dort!

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