same same, but different

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Man könnte meinen, nach mehr als 30 Stränden steht man irgendwann vor einem und kann damit gar nichts mehr anfangen. Denn im Wesentlichen sind sie alle gleich. Sonne, Sand, Wellen, Strandschirme. Aber irgendwie wird man nicht satt davon. Immernoch steht man nach einer langer Busfahrt im Hostel und es zieht einen als erstes an den Strand. Und im Halbdunkeln sitzt man dann da und freut sich über den weiten Blick, die gute Luft, das Wasser, das nie müde wird, sich alle paar Sekunden den Sand entlang zu hangeln. Und sie sind am Ende auch gar nicht gleich. Schon allein in Thailand: manche sind künstlich mit Strandliegen und Schirmen zugebaut, dass sie an Käseigel erinnern. Andere verstecken sich hinter Palmen. An manchen ist der Sand grosser Mist, an anderen das Müllproblem. An einigen steht eine Holzhütte neben der nächsten. Und am Ende gibt es immer eine Sache, mit der mich ein Strand endgültig kriegt, weil man ja auch nur ein Mädchen ist. Er muss im Westen liegen. Das bedenkt man spätestens bei der zweiten Insel, sowas. Und wenn man dann vor pink-orangefarbenem Himmel sitzt, kommt das breite zufriedene Grinsen. Und auch in Thailand war das wieder mal da.

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Thailand also. Irgendwann hat man dieses Land in der Hirnrinde unter „Mallorca Asiens“ abgelegt. Wenn man im Süden des Landes einerseits ein wenig auf die Socken-in-Sandalen-tragenden Touristen schielt, denen als Urlaubsmotiv ein Foto gemeinsam mit Ronald Mc Donald Figuren genügt, und andererseits das Heer Neonsonnenbrillen tragender Partypeople anschaut, dann ist da durchaus was dran. Aber nach Phuket, Ko Samui und erst recht nach Koh Tao, trifft man so viele Menschen, die aus dem Norden kommen und die versprechen Dinge, von denen man auf Mallorca nur träumen kann.

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Bisher meint es Thailand also sehr gut mit einem, schickt einem einen guten Menschen nach dem anderen vorbei. Und das wurde mal wieder benötigt. Und mit jedem Backpacker mit dem man abends am Strand bei Bier und Sternschnuppenzählen versackt, wächst die Vorfreude auf den Norden. Denn der soll nun aber wirklich mit dem Vorschlaghammer deutlich machen, dass das hier nicht Mallorca ist.

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english version
Normally I would think that after more than 30 beaches, they’re getting boring because in the end they are all the same. But: wrong. After a long bustrip I’m still excited and can’t wait to get to the beach. And then: great view, good air and the waves which are not getting tired of hitting the sand. And in the end, beaches are never “same same”. Some of them got beach chairs, some got palm trees, some got garbage problems. But the most important thing is: they have to be in the west of an island. Its so simple but that makes the difference. It’s the sundowners, baby. And it always happens the same: I’m looking at this great pink and orange of the sky and I’m getting this huge smile. And, yes, Thailand already made me smile.

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I don’t know why but I always thought Thailand is the Mallorca of Asia. Perhaps because of the white socks wearing tourists that are already happy to take a photo together with Ronald Mc Donald sitting on a bank on the one hand and because of the alcohol in buckets drinking party people. But after Phuket, Ko Samui and especially Koh Tao, I met so many people, who promise that in the north of Thailand there are things waiting, which you never gonna find in Mallorca.
However till now Thailand treated me good and sent me one good person after another. And with every night on the beach where I count shooting stars, I cant wait to go north.

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3 Gedanken zu „same same, but different“

  1. Wie gerne käme ich gerade vorbei auf ein Bier bei Sonnenuntergang am Strand und zum Sternschnuppen zählen… so sehr ich den deutschen November mit Nieselregen und Nebel liebe.

  2. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich mal wieder frage, warum nicht endlich mal irgendeiner diesen verdammten Menschen-Beamer erfindet, damit ich mal eben zum Orange-Pink-Gucken mit an West-Strand kommen kann, musst du mir verraten was für nen Filter du da hast oder was auch immer du mit deiner Kamera anstellst, um so unglaublich grandiose Fotos zu machen…ich krieg Schnappatmung beim Angucken…mein Gott ist das der Hammer!!!

    1. @katharina: ja, nieselregen rockt nur eingeschraenkt. leider.
      @chrissi: diese beamsache muss echt mal einer voranbringen.. also wenn ich filter benutz, dann entweder miniatureffekt oder den spielzeugkameraeffekt. bietet mit das kamerababy alles schon mit an. 🙂

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