Wachstumsschmerzen

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Heute vor zehn Jahren war ich 16 und habe eine Klassenarbeit in Geschichte geschrieben; ausgerechnet. Eigentlich würde man sich da nicht mehr dran erinnern. Aber ein paar Stunden später wurde die eigentliche Geschichte geschrieben. Eine, die man nie vergessen wird, weil sie in so vielen Bildern und Gesichtern erzählt ist. Das Geschichtsbuch war der Fernseher. Das Damals war Live. Schwarz/weiße Zeichnungen waren Bewegtbilder in Farbe. Und bis heute wird die Vorstellungskraft von diesem Tag herausgefordert und bis heute scheitert sie.

Wer danach einmal in New York war, weiß um den Stolz und das Trauma, um den Pathos und das Loch, um den Glauben und die Lücke. Wachstumsschmerzen, die nie aufhören. Wachsen und lernen, dass man lieber früher als später so viele Weltwinkel wie nur möglich bereisen sollte, bevor sich wieder alles ändert; so viele Menschen wie möglich erkennenlernen sollte, so viele Perspektiven einnehmen und sich in so viele Situationen begeben, so viel Wissen aufsaugen und Gefühle fangen sollte wie man kann um so viel wie nur möglich zu verstehen.

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Ein Gedanke zu „Wachstumsschmerzen“

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