Währungsreform

weltreise4

Ach, es ist irgendwie unvermeidbar, nicht heute schon ab und an ein bisschen anders zu sein, wenn einem solche Flausen aus dem Kopf wachsen. Sogar zum Geburtstag war die Wunschliste mehr als monoton. Und sogar die eigene Schwester hat kurz nach Zwölf laut gelacht, als ich mir mit den Worten „20 Euro sind ein Tag in Bolivien“ lediglich Geld gewünscht hab. Und inzwischen wird alles in Weltreisetagen berechnet. Eine Kinokarte macht eine Nacht im Hostelschlafsaal in Kapstadt und ein langer Abend beim Düsseldorfer Italiener mit anschließender Taxifahrt nach Hause entspricht einem bunten Tag in Hong Kong. Nicht, dass ich mir das alles nicht mehr gönnen will – Ich will. Nur vielleicht ein bisschen seltener und dann aber so was von bewusster. Und das fällt noch nicht einmal schwer, wenn ich mir sich vorstelle, wie das Sparschwein irgendwann satt, zufrieden und mit Doppelkinn auf dem Rücken rollt.

weltreise7

2 Gedanken zu „Währungsreform“

  1. Da hab ich auch schon Mal drauf rumgedacht und sogar grob durchgerechnet. Mit so nem RTW-Ticket kommt man da neben dem ohnehin schon üppigen Geldbatzen zusätzlich auf einen beachtlichen Brocken Atmosfairablass: nach bisheriger Route stolze 425 Euro. – Ne Menge Kohle also – Insofern soll keiner, der an die großen Zeiten dieses Blogs glaubt, davor zurückscheuen, für Geschichten und Bilder was zurückzugeben. Nicht nur in Form von Eisgeld an die Reisende sondern gern auch an die Umwelt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.